Hygiene-Maßnahmen wegen Corona: Handekzeme nehmen zu!

Hygiene-Maßnahmen wegen Corona: Handekzeme nehmen zu!

Häufiges Händewaschen gilt neben Maskentragen und Abstand halten als zentraler Schutz gegen eine Corona-Infektion.

Dennoch warnen Dermatologen davor, dass zu häufiges Händewaschen und Desinifzieren auf Dauer den Schutzmantel der haut beschädigen können und zu unangenehmen Ekzemen führen könnte. 

Ständiges Händewaschen schadet der Haut

Rückmeldungen aus Hautarztpraxen und -kliniken zeigten, dass die Zahl der Patienten mit Ekzemen an den Händen steige, berichtet Peter Elsner, Sprecher der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Elsner erklärt auch, dass die empfohlenen verstärkten Maßnahmen der Handhygiene ein nicht unerhebliches Risiko für die Entstehung von Handekzemen mit sich bringen könnten.

Schulkinder und Gesundheitspersonal besonders betroffen

In Dänemark wurden für Schulen spezielle Händehygiene-Richtlinien eingeführt, um die Übertragung von Viren und Bakterien zu verhindern. Die Schulkinder sollen ihre Hände bei der Ankunft in der Schule, vor und nach dem Verzehr von Speisen und nach jedem Toilettengang für 45 bis 60 Sekunden lang waschen. Dabei wiesen von 6.858 befragen Schulkindern 38 Prozent Ekzeme auf.

Noch gravierender sind die Auswirkungen bei Personen in Gesundheitsberufen, die besonders stark auf Hygiene achten müssen und eine deutlich höhere Frequenz von Händewaschen oder Desinfizieren haben.

Bei einer Befragung von über 100 Beschäftigten des Universitätsklinikums München klagten 90 Prozent über die Symptome eines Handekzems wie Trockenheit, Rötung, Jucken, Brennen, Schuppen oder Risse. Bei ihnen war seit Pandemiebeginn die Nutzung von Seife, Desinfektionsmitteln und Handcreme stark angestiegen.

Dermatologen fordern ein Umdenken bei Hygienestrategie

Laut Peter Elsner ist das Hände desinfizieren die bessere Alternative um Ekzeme an den Händen zu vermeiden: "Natürlich gelten in der Pandemie die AHA-Regeln. Aber für eine gesunde Haut ist desinfizieren besser als einseifen." Denn Seife löse die Fette aus der Haut, die natürlich Barriere werde zerstört, so Elsner.

Den Rat, lieber die Hände zu desinfizieren als zu waschen, sehen manche Experten allerdings kritisch. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Händewaschen nach wie vor als eines der effektivsten Mittel gegen eine Infektion.

Dennoch: In Anbetracht der langanhaltenden Pandemie und den Folgen für die Hautgesundheit sei ein "Umdenken bei der Handhygiene-Strategie erforderlich", so Dermatologe Peter Elsner.

ElephantSkin Handschuhe als Alternative zu ständigen Desinfizieren und Händewaschen

Da Hand(-schuh) Oberflächen die perfekte Brutstätte und Überträger von Viren und Bakterien sind, bieten die ElephantSkin Handschuhe eine geeignete Alternative, um ständiges Händewaschen und Händedesinfizieren zu verringern. Die ElephantSkin Handschuhe sind mit der HeiQ Viroblock Technologie und dem Wirkstoff Silberchlorid behandelt und reduzieren effektiv behüllte Viren und Bakterien auf der Handschuh-Oberfläche. Somit wird das Risiko einer Übertragung von Viren und Bakterien minimiert und man kann ohne mulmiges Gefühl Gegenstände wieder berühren.

Modische Handschuhe wurden über jahrzehntelang getragen, vielleicht es ist Zeit für eine kleine Rückbesinnung und den Handschuh stilvoll mit innovativen Funktionen wiederzubeleben!

Quellen: (https://www.derstandard.de/story/2000124794433/haendewaschen-in-der-pandemie-ekzeme-nehmen-deutlich-zu, 12.05.2021; https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-seife-desinfektionsmittel-ausschlag-haende-100.html, 12.05.2021)